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Raumluftqualität - Schadstoffe in der Raumluft


Bei längerfristigem oder regelmässigem Aufenthalt in Innenräumen ist die Raumluftqualität ein zentraler Bestandteil für Gesundheit und Wohlbefinden. Bei täglich rund 10'000 Litern eingeatmeter Luft können unerwünschte Substanzen den Weg in den Organismus finden und die Gesundheit beeinträchtigen.

Der wichtigste Beitrag zu einer guten Raumluftqualität ist genügendes und richtiges Lüften. Dennoch kann nutzungs- oder baubedingt die Raumluft durch viele Faktoren beeinträchtigt werden, welche weitere Massnahmen als nur regelmässiges Lüften erfordern.

Treten Symptome am Arbeitsplatz oder im Wohnbereich gehäuft auf oder lassen sich diese gewissen Räumen oder Personengruppen zuordnen, ist eine Situationsanalyse und allenfalls die Durchführung von Raumluftmessungen angezeigt.

Mit einer Situationsanalyse werden vorgängig allfällige Symptome und mögliche Schadstoffe ermittelt, darauf basierend wird im Anschluss die Untersuchungsmethode und Messstrategie festgelegt. Bei der eigentlichen Untersuchung werden z. B. Luftmessungen ausgeführt oder Materialproben entnommen und analysiert.

Mit gängigen Labormethoden können bereits tiefe Konzentrationen nachgewiesen werden, welche nicht in jedem Fall Handlungsbedarf mit sich ziehen. Somit muss unterschieden werden, ob die gefundenen Substanzen an sich oder die Konzentrationen davon problematisch sind.

Mit unserem Fachwissen und unserer Erfahrung im Gebiet interpretieren wir die Laborwerte und zeigen in einem verständlichen Rumluftanalyse-Bericht, wo Handlungsbedarf besteht und welche Massnahmen ergriffen werden können.


Mögliche Symptome bei Schadstoffen in der Raumluft

  • Atemwegsreizungen
  • Husten
  • Augenbrennen
  • Kopfschmerzen
  • Unwohlsein
  • Schwindel
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Diffuse Beschwerden
  • Gehäuftes Auftreten von Allergien
  • Krankheitsanfälligkeit


Einige mögliche Schadstoffquellen

  • Formaldehyd-haltige Holzwerkstoffe in Möbeln, Einbauschränken, etc.
  • Flüchtige organische Verbindungen (VOC) aus lösungsmittelhaltigen Produkten und Reinigungsmitteln
  • Unsachgemäss angewendete und problematische Produkte in der Bausubstanz
  • Gebäudeschadstoffe wie PAK, PCB, etc.
  • Holzschutzmittel wie PCP (Pentachlorphenol), Lindan, etc., oft in nachträglich ausgebauten Dachgeschossen
  • Einträge z. B. von Tankraum, Tiefgaragen etc. durch undichte Stellen im Gebäude
  • Offener oder verdeckter Schimmelbefall
  • Radon


Situationsbedingt ermitteln wir geeignete Untersuchungsmethoden für mögliche Schadstoffe

  • Aktiv-/Passivmessung
  • Kurzzeit-/Langzeitmessung
  • Screening
  • CO2-/Lüftungs-Monitoring
  • Staubanalysen
  • Materialproben


Gern beraten wir Sie in Fragen zur Raumluftqualität.